Sonnenschutz – Achtung Hitzestau!

Seit letzter Woche ist offiziell Frühling, denn am vergangenen Mittwoch hatten wir den kalendarischen/ astronomischen Frühlingsanfang.

Daher wird es draußen immer wärmer und die Tage werden wieder länger. Das bedeutet auch, dass die Sonne öfter zu sehen ist.

Möchten Sie gerne unter Ihrer Terrassenüberdachung sitzen, die Wärme genießen, aber dennoch nicht direkt von der Sonne geblendet werden? Dann wird meistens zu Sonnensegel oder anderen Arten von Sonnenschutz gegriffen. Dabei muss allerdings auch etwas ganz Wichtiges beachtet werden.

Diese Sonnenschutzmaßnahmen wie z.B. Sonnensegel dürfen nie direkt unter die Lichtplatten montiert werden. Bitte beachten Sie dabei, dass immer min. 40cm Abstand zwischen Sonnensegel und Lichtplatte vorhanden ist. Sollte dies nicht eingehalten werden, kann es zu einem Hitzestau kommen. Das schadet den Lichtplatten: Sie könnten sich verformen oder sogar reißen. Es muss also immer für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt werden.

Wenn Sie das beachten, können Sie die kommenden warmen Tage ganz entspannt auf Ihrer Terrasse genießen! 

Ammoniakbeständig: Welches Material?

Wenn Sie z.B. einen Stall für Kühe oder Pferde neu eindecken möchten, dann müssen Sie auch darauf achten, ob das Material für diese Dacheindeckung ammoniakbeständig ist. Wir empfehlen daher folgende Materialien:

Bei Lichtplatten ist es ratsam das Material PVC (Polyvinylchlorid) zu verwenden. PVC ist komplett ammoniakbeständig und daher gut für die Landwirtschaft geeignet. Zudem ist PVC schlagzäh und witterungsbeständig.

Wenn Sie keine Lichtplatten verwenden möchten, dann empfehlen wir Ihnen unsere Faserzementwellplatten. Auch dieses Material ist komplett ammoniakbeständig, zudem sehr belastbar, nicht brennbar und sehr umweltfreundlich.

Sie können diese beiden Materialien auch zusammen verwenden. Für die Faserzementplatten gibt es passende PVC Lichtplatten im gleichen Profil. So haben Sie zusätzlich noch Lichtdurchlass in Ihrem Stalldach, da freuen sich auch die Tiere.

Sind unsere Faserzementplatten asbestfrei?

Immer wieder werden wir von unseren Kunden gefragt, ob in unseren Faserzementplatten Asbest mit ein bearbeitet ist. Diese Frage können wir mit einem ganz klaren Nein beantworten.

Aber was ist Asbest überhaupt? Asbest ist eine mineralische Naturfaser, die eine große Festigkeit besitzt, zudem sehr hitze- und säurebeständig ist und hervorragend dämmt. Daher wurde diese Naturfaser noch bis in die 1990er Jahr verwendet, z.B. auch häufig für die Schifffahrt. Erst dann hat man erkannt, dass Asbest sehr gesundheitsschädlich, krebserregend ist.  Seit 1993 ist Asbest daher in Deutschland und seit 2005 in der gesamten EU komplett verboten. 

Asbesthaltige Gebäude müssen nicht unbedingt entfernt werden. Zumindest, solange die Gesundheit der Bewohner durch die Asbestfasern nicht gefährdet wird.

Aus diesem Grund sind unsere Faserzementwellplatten auch komplett asbestfrei und daher ist es vollkommen unbedenklich dieses Material zu montieren und zu verwenden.

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Zuschnitte bei Lichtplatten

In unserem Online-Shop ist es möglich die einschaligen Lichtplatten und Stegplatten direkt auf Ihre Wunschlänge zu bestellen. Sie wählen die nächst größere Standardlänge aus und tippen dann die gekürzte Wunschlänge ein, ganz schnell und einfach und gratis! Die Reststücke werden ebenfalls mitgeliefert. Doch wenn Sie selbst noch etwas schneiden möchten, z.B. die Breite oder Schrägschnitte, dann muss einiges beachtet werden.

Wir unterscheiden da zwischen den Materialien wie folgt:

PVC und Polycarbonat: Mit einer Handsäge mit feiner Zahnung oder mit einer elektrischen Handkreissäge (Geschw. 2500 Umdrehungen/ Min.) lassen sich die Platten leicht schneiden.

Acryl: Am besten geeignet ist eine Kreissäge mit einem ungeschränkten Vielzahlzahn-Sägeblatt für Hartmetalle. Ein Ausbrechen der Schnittkanten wird durch einen Anschlag verhindert.

Wichtig ist bei allen Materialien: Die Platten müssen während des Zuschnitts gut fixiert sein. So steht dem richtigen Zuschnitt nichts mehr im Wege.

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Komplettset: Kleber für die EPDM-Dachfolie

In unserem Sortiment befindet sich unter anderem auch die EPDM-Dachfolie. Diese bieten wir in unserem Online-Shop als Komplettset an. Das bedeutet, dass bei dem Paket nicht nur die Folie sondern auch schon der dazugehörige Kleber dabei ist.

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Doch welcher Kleber ist eigentlich dabei und in welcher Menge? Ganz einfach: Bei diesen Paketen sind zwei Sorten Kleber dabei: Der Bodenkleber (T-3700) und der Kontaktkleber (T-2000).

Der Bodenkleber ist dafür da, um die EPDM-Dachfolie auf Ihren vorhandenen Untergrund zu kleben. Wir empfehlen: Stechen Sie in die Dose des Klebers kleine Löcher, so lässt sich der Kleber nachher besser auf dem Untergrund verteilen.

Dann ist noch ein zweiter Kleber dabei: Der Kontaktkleber. Dieser Kleber ist für die Wände, Randbereiche und Aufkantungen vorgesehen.

Da wir diese Komplettsets in verschiedenen Breiten und Längen anbieten, ist natürlich auch für jedes Paket die ausreichende Menge an Kleber dabei, so dass Sie bei Erhalt der Ware direkt mit der Montage beginnen können.

 

Wellbleche quer verlegen

Wellbleche vertikal oder horizontal verlegen? Was ist die richtige Verlegerichtung bei Dach- und Wandblechen? Ist beides überhaupt möglich? Diese Fragen möchten wir gerne kurz und knapp beantworten: Ja, beide Varianten sind möglich. Bei der horizontalen Verlegerichtung muss allerdings auch etwas Wichtiges beachtet werden.

In den meisten Fällen werden unsere Wellbleche aus Stahl und Aluminium vertikal, also so, dass die Wellen von oben nach unten verlaufen, montiert. So gibt es auch der Hersteller vor. Und so werden auch die Maße in unserem Online-Shop bei einer Bestellung eingefügt: die Länge ist hier der Abstand vom First bis zur Dachrinne in Wasserlaufrichtung.

Manchmal wird allerdings die horizontale Verlegung bevorzugt. Wenn Sie die Bleche horizontal verlegen möchten, also so, dass die Wellen von links nach rechts verlaufen, dann muss allerdings auf die Überlappung geachtet werden. Denn dann haben Sie mehrere oder zumindest eine Längenüberlappung. Hier empfehlen wir unser Dichtungsband: Dieses sorgt dafür, dass kein Regenwasser oder Schnee unter die Überlappungen schießt. Achten Sie bitte zudem auch auf die richtige Eingabe in unserem Online-Shop bei einer Bestellung: Die Länge wird hier die Breite und die Breite ist dann die Höhe/ Länge.

Bei Dachblechen muss zudem darauf geachtet werden, dass genügend Dachneigung vorhanden ist, da sonst das Wasser in den Wellen „liegen bleiben“ würde und nicht richtig runter zur Dachrinne ablaufen kann.

Optisch überzeugt die horizontale Verlegerichtung übrigens auch sehr: 

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Immer den richtigen Durchblick!

Bei der Planung einer neuen Terrassenüberdachung oder eines Wintergartens mit z.B. Lichtplatten muss man einiges beachten. Unter anderem müssen Sie sich entscheiden, welches Profil Sie verwenden möchten, welche Stärke die Lichtplatten haben sollen und noch vieles mehr.

Aber welcher Punkt auch wichtig und nicht zu vernachlässigen ist: Der richtige Lichtdurchlass bei der Dacheindeckung. Denn Sie entscheiden selbst, wie viel Sonne und Licht Sie durch Ihr Dach scheinen lassen.

Wenn Sie z.B. nicht komplett von der Sonne geblendet werden möchten, aber trotzdem genügend Licht durchscheinen soll und Sie weiterhin einen freien Blick in den Himmel haben möchten, bieten wir in unserem Online-Shop viele verschiedene Lichtplatten mit verschiedenen Lichtdurchlässen an. Je dunkler die Platte desto weniger Licht kommt hindurch.

Aber auch die Struktur ist ausschlaggebend für den Lichtdurchlass. Bei der Wabenstruktur oder auch der C-Struktur in Glasklar kommt daher weniger Licht durch als bei einer Platte ohne Struktur.

Bei jeder Lichtplatte aus unserem Online-Shop finden Sie ein Foto, das den Lichtdurchlass bzw. den Durchblick darstellt. So können Sie sich vorab schon ein Bild davon verschaffen!

Ortgangwinkel, Sockelleiste – was ist das?

Ortgangwinkel, Firstbleche oder Sockelleisten – was diese ganzen Fachbegriffe bedeuten, ist auf den ersten Blick manchmal gar nicht so einfach zu erkennen. Kleiner Tipp: Hierbei handelt es sich um Kantteile für den Dach- und Wandbereich.

Damit Sie bei der Planung Ihres neuen Daches oder einer neuen Wandverkleidung genau wissen, welche Kantteile Sie benötigen und wo welches Kantteil hingehört, zeigen wir mit dieser Skizze eine kleine Auswahl.

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In unserem Online-Shop finden Sie ein großes Sortiment an allen möglichen Kantteilen. Und wenn dort mal etwas fehlen sollte und Sie ein ganz spezielles Kantteil benötigen, können wir auch das anfertigen! Senden Sie uns dafür einfach eine kleine Skizze, damit wir wissen, was Sie benötigen und wir berechnen Ihnen den Preis, denn hier ist fast alles kantbar!

Schneelast bei Stegplatten

Momentan liegt halb Deutschland und fast ganz Österreich unter einer dicken Schneedecke. Darunter leiden nicht nur die Menschen und Tiere, sondern auch so manche Dächer. Da kommt eventuell die Frage auf, ob Ihr Dach gegen Schnee standhaft ist?

Wichtig bei der Schneelast ist der richtige Unterstützungsabstand der Unterkonstruktion. Wenn Sie z.B. ein Terrassendach mit Stegplatten eingedeckt haben, benötigen manche Platten mit bestimmten Breiten und ab einer bestimmten Länge eine zusätzliche Unterstützung in Form von Querlattungen zwischen den Längsbalken.

Hier finden Sie eine kleine Übersicht für Stegplatten mit einer Belastung von max. 75 kg pro m²:

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Bei Einhaltung dieser Abstände sollte Ihr Terrassendach bei einem üblichen Schneefall standhalten.

Die ausführliche Montageanleitung können Sie hier nachlesen: https://www.dwz-shop.de/useruploads/files/montageanleitungen/dwz_montage_vlf_lichtplatten_gesamt.pdf

Wie entsteht eigentlich Kondenswasser?

Zur Bildung von Kondensat kommt es meistens am Abend, wenn die Außentemperatur schnell nach unten fällt. Wenn die Außentemperatur unter die Innenraumtemperatur fällt, werden nicht isolierte Metalldächer (Beispiel bei einer Garage) kälter als die Raumtemperatur.

Wenn die warme Luft aus dem Innenraum dann mit den kalten Dachplatten in Kontakt kommt, kühlt die Luft ab wodurch die Luftfeuchtigkeit steigt. Wenn der Taupunkt (auch bekannt als Kondensationspunkt) erreicht wird, kommt es zur Kondensation.

Um gegen Kondensat vorzugehen empfehlen wir unsere Pfannen-, Well- und Trapezbleche mit der Anti-Tropf-Beschichtung oder mit dem Sound-Control zu verbauen. Denn wenn das Dach damit ausgestattet ist, wird das Kondenswasser dadrin aufgenommen und der Boden bleibt trocken. Wenn die Sonne dann am nächsten Tag aufgeht, steigt die Lufttemperatur wieder und das Kondenswasser verdunstet.

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