Dach- und Wandbleche – wo ist der Unterschied?

In unserem Sortiment befinden sich auch die Trapez- und Wellbleche. Diese unterscheiden sich auch noch in Dach- und Wandblechen. Wenn Sie damit eine Fassade oder z.B. ein Carportdach eindecken möchten, wählen Sie am besten direkt das richtige Profil!

Zuerst sehen sich die Bleche natürlich ziemlich ähnlich, sie sind jedoch verschieden. Die Dachbleche verfügen über eine Antikapillarrille an der Seite. Sie sorgt dafür, dass eingedrungenes Wasser (sollte der Wind Wasser unter die Überlappungen drücken), unter der Überlappung aufgefangen wird und nach unten zur Traufe befördert wird. Sehen Sie sich gerne auch unseren Beitrag dazu an.

Das Wandblech hat diese Rille nicht und daher ist es wichtig, dass Sie die Wandbleche auch wirklich nur für die Fassade benutzen. Die Dachbleche hingehen könnten Sie theoretisch auch für eine Wandverkleidung benutzen. Wobei wir Ihnen empfehlen, direkt das passende Profil zu bestellen.

Zudem unterscheiden sich die Dach- und Wandbleche auch optisch voneinander. So sind die Trapezprofile PS20/1100 und PS35/1035 z.B. als Wandbleche „umgedreht“. Die Maße bleiben gleich, allerdings einmal anders herum. Beispiel:

Dachmaße Beispiel PS20/1100:

Trapezblech PS20/1100 Dach Zeichnung

Wandmaße Beispiel PS20/1100:

Trapezblech PS20/1100 Wandblech Zeichnung

Optisch sind natürlich beide Profile sehr ansprechend und quasi für jedes Bauvorhaben einsetzbar!

Antikapillarrille – was ist das?

Sie hören im Zusammenhang mit Profilblechen das Wort „Antikapillarrille“ und wissen nichts damit anzufangen? Wir erklären es Ihnen heute!

Unsere Trapezbleche PS20/1100, Wellbleche PS18/1064 und Pfannenbleche PS47/1060 aus Stahl und aus Aluminium sind alle an der unterlappenden Seite mit dieser sogenannten Antikapillarrille versehen. (Ausnahme Trapezblech PS35/1035) Diese Rille garantiert eine zusätzliche Dichtigkeit in den Längsüberlappungen. Sie sorgt dafür, dass eingedrungenes Wasser (sollte der Wind Wasser unter die Überlappungen drücken), unter der Überlappung aufgefangen wird und nach unten zur Traufe befördert wird. So wird das Wasser windgeschützt durch die Rille abgeführt. Bei Dächern unter 10° Dachneigung benötigen Sie zusätzlich noch das Dichtungsband für die Längsüberlappungen.

Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie vor Beginn der Montage die erste Platte so herumdrehen, dass die Antikapillarrille zu der nächsten auflappenden Platte zeigt. Das heißt, die Antikapillarrille muss immer unter der Überlappung liegen. Achten Sie bitte zudem bei Montage darauf, dass Sie die Überlappungsschrauben nicht in diese Rille reinschrauben.

Antikapillarrille Trapezbleche

Befestigung unserer Pfannenbleche

Zu unserem Lieferprogramm gehören auch die Weckman Pfannenbleche. Diese können Sie aus Stahl und aus Aluminium erhalten. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einmal genau erklären, wie die Pfannenbleche richtig befestigt werden.

Zu Beginn ist natürlich die Unterkonstruktion für Sie wichtig. Der Dachlattenabstand bei unseren Pfannenblechen beträgt immer 350mm.

Dachlattenabstand PfannenblecheDie Pfannenbleche werden im Wellental verschraubt. Bei Stahlblechen empfehlen wir die verzinkten Schrauben mit Bohrspitze 4,8 x 35mm für Holzunterkonstruktionen und bei Stahlunterkonstruktionen verwenden Sie am besten die 4,8 x 19mm Schrauben. Wenn Sie sich für Aluminiumbleche entschieden haben, dann sind die Edelstahlschrauben mit Bohrspitze 6,0 x 38mm passend für Ihr Bauvorhaben. (Befestigung Abbildung 17) Bitte verwenden Sie bei Aluminiumblechen keine verzinkten Schrauben, denn sonst könnte es vorkommen, dass diese nach einer gewissen Zeit anfangen zu rosten!

Die Überlappungen werden so verschraubt, dass die Antikapillarrille nicht beschädigt wird. Zudem werden die Überlappungen nur ‚Blech auf Blech‘ verschraubt und reichen nicht in die Unterkonstruktion, daher werden hierfür die kürzeren Schrauben (20mm Länge) verwendet. (Abbildung 18)

Befestigung PfannenblecheDie Anzahl der Schrauben richtet sich nach jahrelanger Erfahrungen und sind lediglich nur Richtwerte! Wir empfehlen für die Blechbefestigung auf die Unterkonstruktion ca. 8 Stk. pro m² und für die Überlappungen ca. 3 Stk. pro m².